KI-Modelle und Plattformen

KI wird verwendet, um Job-Training und Bildung zu personalisieren

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Die Landschaft der Jobs wird wahrscheinlich in den kommenden Jahren dramatisch durch KI verändert, und während einige Jobs verschwinden, werden andere Jobs geschaffen. Es ist noch nicht klar, wie die Natur der Job-Automatisierung die Wirtschaft beeinflussen wird, ob mehr Jobs geschaffen oder verdrängt werden, aber es ist offensichtlich, dass diejenigen, die in den durch KI geschaffenen Positionen arbeiten, eine Ausbildung benötigen, um effektiv zu sein.

Verdrängte Arbeitnehmer benötigen eine Ausbildung, um in den neuen KI-bezogenen Berufsfeldern zu arbeiten, aber wie können diese Arbeitnehmer schnell genug ausgebildet werden, um im Arbeitsplatz wettbewerbsfähig zu bleiben? Die Antwort könnte mehr KI sein, die helfen könnte, Bildung und Ausbildung zu personalisieren.

Bryan Talebi ist der Gründer und CEO des Startups Ahura AI, das darauf abzielt, KI zu nutzen, um Online-Bildungsprogramme effizienter zu machen, indem es sie auf die spezifischen Personen ausrichtet, die sie nutzen. Talebi erklärte gegenüber SingularityHub, dass Ahura ein Produkt entwickelt, das biometrische Daten von Personen sammelt, die Online-Bildungsprogramme nutzen, und diese Daten verwendet, um den Kursinhalt an die individuellen Bedürfnisse anzupassen.

Es gibt Sicherheits- und Datenschutzbedenken im Zusammenhang mit der Aufzeichnung und Analyse von Verhaltensdaten, aber der Ausgleich wäre, dass Menschen im Idealfall wertvolle Fähigkeiten viel schneller erwerben. Durch die Bereitstellung personalisierter Materialien und Anweisungen für Lerner können die individuellen Bedürfnisse und Mittel des Lerners berücksichtigt werden. Talebi erklärte, dass Ahura AI’s Prototyp-System für personalisierte Bildung bereits einige beeindruckende Ergebnisse zeigt. Laut Talebi hilft Ahura AI’s System den Menschen, zwischen drei- und fünfmal schneller zu lernen als die aktuellen Bildungsmodelle.

Das KI-verbesserte Lernsystem, das von Ahura entwickelt wurde, funktioniert durch eine Reihe von Kameras und Mikrofonen. Die meisten modernen Mobilgeräte, Tablets und Laptops haben Kameras und Mikrofone, so dass es für die Nutzer der Plattform wenig zusätzliche Investitionskosten gibt. Die Kamera wird verwendet, um die Gesichtsbewegungen des Nutzers zu verfolgen und Dinge wie Augenbewegungen, Unruhe und Mikroausdrücke aufzunehmen. Währenddessen verfolgt das Mikrofon die Stimmung der Stimme, indem es die Wortwahl und den Ton des Lerners analysiert. Die Idee ist, dass diese Metriken verwendet werden können, um zu erkennen, wenn ein Lerner gelangweilt oder frustriert wird, und den Inhalt anzupassen, um den Lerner zu halten.

Talebi erklärte, dass Ahura die gesammelten Informationen verwendet, um eine optimale Möglichkeit zu bestimmen, den Material an jeden Schüler des Kurses zu liefern. Während einige Menschen am leichtesten durch Videos lernen, lernen andere Menschen leichter durch Text, während andere am besten durch Erfahrung lernen. Das Hauptziel von Ahura ist es, das Format des Inhalts in Echtzeit zu ändern, um die Informationsaufnahme des Lerners zu verbessern, indem es Inhalte liefert, die die Aufmerksamkeit verbessern.

Da Ahura Benutzer-Gesichtsausdrücke und Körpersprache interpretieren kann, kann es vorhersagen, wenn ein Benutzer gelangweilt wird und zu sozialen Medien wechselt. Laut Talebi kann Ahura vorhersagen, wenn jemand zu Instagram oder Facebook (META ) wechselt, mit einem Vertrauensintervall von 60 %, zehn Sekunden vor dem Wechsel. Talebi erkennt an, dass noch viel Arbeit zu leisten ist, da Ahura das Ziel hat, den Wert auf 95 % Genauigkeit zu bringen. Er glaubt jedoch, dass die Leistung von Ahura vielversprechend ist.

Talebi erkennt auch an, dass er die gleichen Algorithmen und Designprinzipien wie Twitter, Facebook und andere soziale Medien nutzen möchte, was einige Menschen beunruhigen könnte, da diese Plattformen dazu entwickelt wurden, süchtig zu machen. Während die Schaffung einer ansprechenderen Bildungsplattform ein edleres Ziel ist, gibt es auch die Frage, ob die Plattform selbst süchtig machen kann. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich des Potenzials, solche sensiblen Informationen missbräuchlich zu verwenden. Talebi sagte, dass Ahura sich dieser Bedenken bewusst ist und es sehr wichtig findet, dass die gesammelten Daten niemals missbräuchlich verwendet werden, und erwähnte, dass einige Investoren sofort nach dem Marketingpotenzial der Plattform fragten.

„Es ist wichtig, dass wir diese Technologie nicht auf diese Weise verwenden. Wir sind uns bewusst, dass Dinge schiefgehen können, also hoffen wir, Schutzmechanismen zu schaffen, um sicherzustellen, dass unser System hilft und nicht der Gesellschaft schadet“, sagte Talebi.

Talebi erklärte, dass das Unternehmen eine Ethikkommission schaffen möchte, die die Art und Weise überprüft, wie die gesammelten Daten verwendet werden. Talebi sagte, dass die Kommission vielfältig in Gedanken, Geschlecht und Hintergrund sein sollte und dass sie “Zähne” haben sollte, um sicherzustellen, dass ihre Software ethisch entwickelt wird.

Ahura ist derzeit dabei, seine Alpha-Prototypen zu entwickeln, und das Unternehmen hofft, dass es während der Betatests für über 200.000 Benutzer in einem großen Versuch gegen eine Kontrollgruppe verfügbar sein wird. Das Unternehmen hofft auch, die Arten von biometrischen Daten, die es für sein System verwendet, zu erhöhen, und plant, Daten von Dingen wie Schlafmustern, Herzfrequenz, Gesichtserröten und Pupillenerweiterung aufzuzeichnen.

Blogger und Programmierer mit Spezialisierungen in Machine Learning und Deep Learning Themen. Daniel hofft, anderen zu helfen, die Macht von KI für das soziale Wohl zu nutzen.