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Neue Studie zeigt, dass Athleten besser als Videospiele-Spieler bei dynamischen visuellen Fähigkeiten sind

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Eine neue Studie der Universität Waterloo zeigt, dass Athleten immer noch besser als Action-Videospiele-Spieler bei dynamischen visuellen Fähigkeiten sind. Starke visuelle Fähigkeiten sind für Athleten, die auf höchstem Niveau performen möchten, von entscheidender Bedeutung und unterscheiden einen durchschnittlichen Athleten von einem fortgeschrittenen Athleten.

Dr. Kristine Dalton ist von der School of Optometry & Vision Science der Universität Waterloo.

“Athleten, die in Sportarten mit hohem Bewegungsgrad wie Fußball, Football oder Baseball involviert sind, erzielen oft höhere Punktzahlen bei dynamischen visuellen Akuitätstests als Nicht-Athleten”, sagte Dr. Dalton. “Unser Forschungsteam wollte untersuchen, ob Action-Videospiele-Spieler, die wie E-Sport-Athleten regelmäßig in einer dynamischen, schnellen 2-D-Videoumgebung für lange Zeiträume sind, auch höhere Levels an dynamischer visueller Akuität aufweisen würden, die mit denen von Athleten, die in physischen Sportarten antreten, vergleichbar sind.”

Dynamische Visuelle Akuität

Visuelle Akuität ist die Klarheit oder Schärfe des Sehens und wird meist unter statischen Bedingungen während jährlicher Vorsorgeuntersuchungen bei einem Augenarzt gemessen. Neue Forschung zeigt jedoch, dass die Messung der dynamischen visuellen Akuität tatsächlich ein besserer Indikator für die Fähigkeit einer Person ist, sich bewegende Objekte klar zu sehen. Es ist eine entscheidende Fähigkeit für den Erfolg in beiden physischen und E-Sportarten.

Das Team der Forscher verwendete einen dynamischen visuellen Akuitätstest, der an der Universität Waterloo entwickelt und validiert wurde. Mit diesem Test stellten sie fest, dass physische Athleten wie erwartet hohe Punktzahlen bei dynamischen visuellen Akuitätstests erzielten, während die Action-Videospiele-Spieler näher bei Nicht-Athleten lagen.

Athleten vs. Videospiele-Spieler

Alan Yee ist ein PhD-Kandidat in der Vision Science.

“Letztendlich zeigten die Athleten eine stärkere Fähigkeit, kleinere bewegliche Ziele zu identifizieren, was darauf hindeutet, dass visuelle Verarbeitungsunterschiede zwischen ihnen und unseren Videospiele-Spielern bestehen”, sagte Yee.

Die Teilnehmer wurden auf der Grundlage ihres statischen visuellen Akuität und Refraktionsfehlers ausgewählt, was den Forschern half, Einblicke in die dynamische visuelle Akuität als variierenden Faktor bei den Testleistungen zu gewinnen.

Sport-Vision-Trainingszentren, die videobasierte Trainingsprogramme entwickeln, um Athleten zu helfen, ihre Leistung zu verbessern, werden die neue Forschung auch wertvoll finden.

“Unsere Ergebnisse zeigen, dass es immer noch einen Vorteil gibt, in einer 3-D-Umgebung zu trainieren”, sagte Dalton. “Für Athleten, die stärkere visuelle Fähigkeiten entwickeln möchten, kann das breitere visuelle Feld und die Tiefenwahrnehmung, die mit physischem Training einhergehen, entscheidend sein, um ihre dynamische visuelle Akuität zu verbessern – und letztendlich ihre Sportleistung.”

Alex McFarland ist ein KI-Journalist und Schriftsteller, der die neuesten Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz erforscht. Er hat mit zahlreichen KI-Startups und Veröffentlichungen weltweit zusammengearbeitet.