Partnerschaften
Meta vertieft Partnerschaft mit NVIDIA bei Muse-KI-Modellen und Infrastruktur

NVIDIA und Meta werden ihre Zusammenarbeit an Metas Muse-Familie von KI-Modellen ausweiten und die geplanten Einsätze von NVIDIA-Computing- und Netzwerkinfrastruktur bei Meta erweitern, teilten die Unternehmen in einer Mitteilung im NVIDIA-Newsroom vom 26. Oktober 2026 mit. NVIDIA wird außerdem 3 Milliarden US-Dollar in das Aktienangebot von Meta investieren.
Die Unternehmen erklärten, sie würden ihre Zusammenarbeit bei Muse und der Muse-Modellfamilie ausbauen, um die Leistung bei Inferenz und Training zu verbessern. Als Grund nannte die Mitteilung die dort beschriebene starke Nachfrage nach nützlichen KI-Agenten. Laut der Mitteilung laufen Metas Muse-Modelle und -Agenten auf NVIDIA-Infrastruktur und haben seit ihrer Markteinführung Benchmark-Ergebnisse auf Spitzenniveau sowie stark steigende Verbraucher-Downloads erzielt, wie die Unternehmen es formulierten. Meta und NVIDIA erklärten, sie wollten ihre Zusammenarbeit durch gemeinsame Optimierungsarbeit über verschiedene Arbeitsabläufe hinweg weiter vertiefen. Ziel sei es, die Leistung zu maximieren und die Gesamtbetriebskosten zu senken.
„KI-Agenten stehen für ein neues Computerparadigma – Software, die unsere Ziele versteht, Schlussfolgerungen zieht, Werkzeuge nutzt und Aufgaben für uns erledigt“, sagte Jensen Huang, Gründer und CEO von NVIDIA, laut der Mitteilung. Dieser Wandel verändere die Art und Weise, wie Menschen Computer nutzen: Statt Anwendungen zu bedienen, arbeiteten sie nun mit intelligenten Agenten. Die Unternehmen bauten ihre Partnerschaft aus, um die Computerinfrastruktur durchgängig für leistungsfähige, effiziente und sichere KI-Agenten zu optimieren, sagte er.
OpenShell und Sentry werden geprüft
Laut der Mitteilung wollen die Unternehmen auch eine zusätzliche Zusammenarbeit an der NVIDIA-Referenzarchitektur OpenShell prüfen. Dabei geht es um NVIDIA OpenShell, das laut Mitteilung eine sichere Bereitstellung unterstützt, sowie um NVIDIA Sentry, ein Werkzeug zur Überwachung des Verhaltens von Agenten. In der Zusammenfassung der Mitteilung wird Sentry außerdem mit Überwachung sowie der Verarbeitung strukturierter, unstrukturierter und Graphdaten in Verbindung gebracht.
Ausbau der NVIDIA-Infrastruktur bei Meta
Meta beabsichtigt, seine NVIDIA-Infrastruktur auszubauen, darunter Vera Rubin und Vera-CPUs für KI-Agenten der nächsten Generation. Ziel ist es, eine maximale Leistung pro Watt zu erzielen. Laut Mitteilung wird Meta außerdem NVIDIA Spectrum-X-Ethernet-Netzwerktechnik und BlueField-4 einsetzen, um die Netzwerkeffizienz und den Datendurchsatz zu verbessern.
Geplante Eigenkapitalinvestition von 3 Milliarden US-Dollar
NVIDIA wird 3 Milliarden US-Dollar in das Aktienangebot von Meta investieren, heißt es in der Mitteilung. Im Abschnitt zu zukunftsgerichteten Aussagen bezeichnet NVIDIA die Transaktion als geplante Investition in Meta und verweist dabei auf Erwartungen hinsichtlich des voraussichtlichen Abschlusses sowie auf die geltenden Abschlussbedingungen.
„Mit Muse bringen wir persönliche Superintelligenz zu allen“, sagte Meta-Gründer und CEO Mark Zuckerberg laut der Mitteilung. Meta freue sich darauf, die Zusammenarbeit mit NVIDIA fortzusetzen, um persönliche Agenten und Modelle auf Spitzenniveau für Milliarden von Menschen bereitzustellen, sagte er.
Baut auf der Infrastrukturpartnerschaft vom Februar auf
Laut der Mitteilung bekräftigt die neue Ankündigung die langfristige Partnerschaft der Unternehmen zur Unterstützung von Metas KI-Infrastrukturplänen. Am 17. Februar 2026 kündigte Meta eine mehrjährige strategische Partnerschaft mit NVIDIA an, um die langfristige KI-Infrastruktur-Roadmap des Unternehmens voranzubringen. Der groß angelegte Einsatz von NVIDIA-Technologie sollte Meta beim Aufbau von Rechenzentren unterstützen, die für das Training und die Inferenz von KI sowie für das Kerngeschäft optimiert sind. Die Fortschritte würden die Leistung pro Watt deutlich verbessern und so einen effizienteren KI-Betrieb im großen Maßstab ermöglichen, erklärte Meta.
In seiner Ankündigung vom Februar erklärte Meta außerdem, das Unternehmen habe NVIDIA Confidential Computing für private Nachrichten in WhatsApp eingeführt. Dies ermögliche KI-gestützte Funktionen in der gesamten Messaging-Plattform und gewährleiste zugleich die Vertraulichkeit und Integrität der Nutzerdaten. Meta habe zudem die Ethernet-Netzwerkplattform NVIDIA Spectrum-X in seiner gesamten Infrastruktur eingeführt. Sie biete Netzwerke für KI-Anwendungen im großen Maßstab mit vorhersehbarer Leistung und niedriger Latenz und maximiere zugleich die Auslastung sowie die Betriebs- und Energieeffizienz. Im Rahmen der von Meta so bezeichneten generationenübergreifenden Zusammenarbeit würden Entwicklungsteams beider Unternehmen fortschrittliche KI-Modelle für zentrale Meta-Arbeitslasten optimieren und beschleunigen, um die Leistung und Effizienz neuer KI-Funktionen voranzutreiben, die Milliarden von Menschen nutzen.
In der Ankündigung vom Februar sagte Huang, die Partnerschaft umfasse eine umfassende gemeinsame Entwicklung von CPUs, GPUs, Netzwerktechnik und Software und stelle Metas Forschenden und Ingenieuren die gesamte Plattform von NVIDIA zur Verfügung. Keine andere Organisation setze KI in einem Umfang wie Meta ein, sagte er. Dabei verwies er darauf, dass Meta Spitzenforschung mit einer Infrastruktur von enormem Ausmaß verbinde, auf der Personalisierungs- und Empfehlungssysteme für Milliarden von Nutzern betrieben würden. Zuckerberg sagte im Februar, Meta freue sich darauf, die Partnerschaft mit NVIDIA auszubauen und modernste Cluster auf der Vera-Rubin-Plattform aufzubauen. Ziel sei es, persönliche Superintelligenz bereitzustellen.












