Partnerschaften

Flex und Teradyne Robotics erweitern Partnerschaft, um intelligente Automation zu skalieren

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Der globale Hersteller Flex und der Automatisierungsführer Teradyne Robotics vertiefen eine langjährige Beziehung und gehen über die Halbleiter-Testausrüstung hinaus, um eine breitere Bewegung hin zu intelligenter Automation zu fördern. Die erweiterte Zusammenarbeit spiegelt einen umfassenderen Branchentrend wider. Hersteller experimentieren nicht mehr nur mit Robotik, sondern integrieren sie direkt in die Kernoperationen im großen Maßstab.

Im Mittelpunkt dieser Bewegung steht eine Zwei-Rollen-Strategie. Flex wird nicht nur wichtige Robotik-Komponenten für Teradyne Robotics herstellen, sondern auch diese Systeme in seinem eigenen globalen Produktionsumfeld einsetzen. Diese Rückkopplung, bei der Technologie gleichzeitig entwickelt und eingesetzt wird, ermöglicht es beiden Unternehmen, Automatisierungssysteme in realen Bedingungen zu validieren, bevor sie global skaliert werden.

Von Halbleiter-Wurzeln zu fabrikweiter Automation

Die Partnerschaft baut auf mehr als zwei Jahrzehnten der Zusammenarbeit im Bereich Halbleiter-Testausrüstung auf. Das Mutterunternehmen Teradyne, Inc. ist seit langem ein wichtiger Lieferant von automatisierten Testsystemen, die in der Chip-Herstellung eingesetzt werden, wo Präzision, Durchsatz und Zuverlässigkeit unerlässlich sind.

Was sich jetzt ändert, ist der Umfang. Anstatt sich nur auf Testinfrastruktur zu konzentrieren, erstreckt sich die Zusammenarbeit nun auf Fabrikoperationen. Flex, mit Produktionsstätten in über 30 Ländern, bietet ein Live-Umfeld, in dem Robotik-Systeme eingesetzt, verfeinert und standardisiert werden können, um sie in verschiedenen geografischen Regionen und Produktionslinien einzusetzen.

Diese Entwicklung spiegelt einen umfassenderen Trend in der Fertigungsindustrie wider. Produktion, Testen und Logistik verschmelzen zunehmend zu einheitlichen, softwaregesteuerten Systemen, die sich schnell an veränderte Nachfrage anpassen können.

Die Technologie hinter der Zusammenarbeit

Teradyne Robotics arbeitet mit zwei Kernplattformen: Universal Robots und Mobile Industrial Robots.

Universal Robots konzentriert sich auf kollaborative Roboter, oft als Cobots bezeichnet, die für die Arbeit neben menschlichen Operatoren konzipiert sind. Im Gegensatz zu herkömmlichen Industrierobotern, die hinter Sicherheitskäfigen isoliert sind, sind Cobots für Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit ausgelegt. Sie können schnell für neue Aufgaben umprogrammiert werden, was sie für Produktionsumgebungen geeignet macht, die häufig wechseln.

Mobile Industrial Robots entwickelt autonome mobile Roboter, oder AMRs, die interne Logistik wie den Transport von Materialien zwischen Arbeitsstationen übernehmen. Diese Maschinen verlassen sich auf Sensoren, Kartierungssysteme und Echtzeit-Navigationssoftware, um sich sicher durch dynamische Fabrikumgebungen ohne feste Infrastruktur wie Förderbänder zu bewegen.

Zusammen ermöglichen Cobots und AMRs ein adaptiveres Produktionsmodell. Anstatt starre Montagestraßen können Fabriken als modulare Systeme operieren, in denen Maschinen und Menschen dynamisch zusammenarbeiten.

Der Aufstieg von physischer KI in der Fertigungsindustrie

Ein wichtiger Aspekt dieser Partnerschaft ist die Integration von physischer KI in Robotik-Systeme. Physische KI bezieht sich auf künstliche Intelligenz, die direkt mit der physischen Welt interagiert, durch Sensoren, Bewegung und Echtzeit-Entscheidungsfindung.

Praktisch bedeutet dies, dass Roboter auf Variabilität reagieren können. Ein Cobot kann seinen Griff basierend auf der Form eines Objekts ändern, während ein AMR sich sofort umleiten kann, wenn er Hindernisse trifft. Diese Fähigkeiten basieren auf Fortschritten in der Computer-Vision, maschinellen Lernen und Edge-Computing, die es ermöglichen, Entscheidungen lokal zu treffen, ohne vollständig auf Cloud-Systeme angewiesen zu sein.

Durch die Kombination von Flex’ großem Fertigungsumfeld mit den Plattformen von Teradyne Robotics erhalten beide Unternehmen Zugang zu kontinuierlichen Betriebsdaten. Diese Daten können verwendet werden, um Algorithmen zu verfeinern, die Leistung zu verbessern und die Einführung intelligenterer Systeme zu beschleunigen.

Warum dies für die globale Fertigungsindustrie wichtig ist

Die Fertigungsindustrie steht unter zunehmendem Druck aus mehreren Richtungen. Arbeitskräftemangel, Lieferketten-Unterbrechungen und steigende Komplexität in der Elektronik- und Rechenzentrum-Infrastruktur zwingen Unternehmen, ihre Fabrikbetriebe neu zu überdenken.

Automation bietet einen Weg nach vorne, aber nur, wenn sie flexibel und skalierbar ist. Traditionelle Automatisierungssysteme erfordern in der Regel erhebliche Vorabinvestitionen und sind schwer zu modifizieren, sobald sie installiert sind. Der Ansatz von Flex und Teradyne Robotics konzentriert sich stattdessen auf Anpassungsfähigkeit. Systeme können schrittweise eingesetzt, in realen Umgebungen getestet und dann über Einrichtungen hinweg repliziert werden.

Flex bringt auch Expertise in Strom- und Wärme-Management ein, was immer wichtiger wird, da Fabriken fortschrittlichere Computer- und Robotik-Systeme einsetzen. Dies ist insbesondere im Kontext der KI-gesteuerten Fertigung relevant, wo die Verarbeitungsanforderungen weiter ansteigen.

Eine Rückkopplung, die die Einführung beschleunigt

Ein interessanter Aspekt dieser Partnerschaft ist die kontinuierliche Rückkopplung zwischen Fertigung und Einsatz. Flex baut Komponenten für Teradyne-Robotik-Systeme, während es gleichzeitig diese Systeme in seinen eigenen Einrichtungen einsetzt.

Dadurch entsteht ein Kreislauf, in dem Echtzeit-Leistungsdaten direkt in Produktverbesserungen einfließen. Erfolgreiche Automatisierungs-Workflows können dann schneller standardisiert und über andere Standorte hinweg eingesetzt werden.

Für Teradyne Robotics bietet dies eine skalierbare Validierungs-Umgebung. Für Flex bietet es eine Möglichkeit, kontinuierlich Betriebsabläufe zu optimieren und an der Spitze der Automatisierungstechnologie zu bleiben.

Ein umfassenderer Wandel hin zu intelligenten Fabriken

Die erweiterte Zusammenarbeit weist auf eine umfassendere Transformation hin, die in der globalen Fertigungsindustrie stattfindet. Fabriken entwickeln sich zu intelligenten Systemen, in denen Hardware, Software und Daten eng integriert sind.

Anstatt statischer Produktionslinien ist die Fabrik der Zukunft dynamisch. Maschinen passen sich neuen Aufgaben an, Logistik-Systeme ändern ihre Routen in Echtzeit und die Produktion kann ohne große Umkonfiguration skaliert werden.

Durch die Kombination von Fertigungsumfang mit fortschrittlicher Robotik und KI positionieren sich Flex und Teradyne Robotics innerhalb dieses Wandels. Ihre Partnerschaft unterstreicht, wie Industrie-Akteure über isolierte Automatisierungsprojekte hinausgehen und sich hin zu vollständig integrierten, intelligenten Produktionsumgebungen bewegen.

Antoine ist ein visionärer Leader und Gründungspartner von Unite.AI, getrieben von einer unerschütterlichen Leidenschaft für die Gestaltung und Förderung der Zukunft von KI und Robotik. Als Serienunternehmer glaubt er, dass KI für die Gesellschaft so disruptiv sein wird wie Elektrizität, und er wird oft dabei erwischt, wie er über das Potenzial disruptiver Technologien und AGI schwärmt.

Als Futurist ist er darauf fokussiert, zu erkunden, wie diese Innovationen unsere Welt prägen werden. Zusätzlich ist er der Gründer von Securities.io, einer Plattform, die sich auf Investitionen in hochmoderne Technologien konzentriert, die die Zukunft neu definieren und ganze Branchen umgestalten.