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Künstliche Intelligenz

DeepMind bringt Dramatron-Software zum Schreiben von Drehbüchern auf den Markt

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DeepMind von Alphabet hat ein neues KI-Tool entwickelt, das einen großen Einfluss auf die kreativen Bereiche haben könnte. Dramatron stützt sich auf vorhandene, vorab trainierte große Sprachmodelle, um lange und kohärente Texte zu generieren, die beim gemeinsamen Schreiben von Theaterdrehbüchern und Drehbüchern helfen könnten. 

Das KI-Tool basiert auf der hierarchischen Story-Generierung, um Konsistenz im gesamten Text zu erreichen. Es beginnt mit einer Protokollzeile, bevor interaktiv Dinge wie Charakterbeschreibungen, Handlungspunkte, Ortsbeschreibungen und Dialoge generiert werden. Anschließend können Sie dieses Material zum Kompilieren, Bearbeiten und Umschreiben von Drehbüchern oder Drehbüchern verwenden. 

DeepMind hat Dramatron als Schreibwerkzeug und als Möglichkeit zur Inspiration von Schriftstellern entwickelt. Das Team von DeepMind evaluierte Dramatron, indem es 15 Dramatiker und Drehbuchautoren in zweistündige Lernsitzungen einbezog, um gemeinsam mit dem Tool Drehbücher zu schreiben. 

Laut DeepMind gelang es einem Dramatiker, vier stark bearbeitete und neu geschriebene Drehbücher zu inszenieren, die gemeinsam mit Dramatron geschrieben wurden. Dies wurde dann für eine öffentliche Theateraufführung namens „ Theaterstücke von Bots, bestehend aus einer talentierten Besetzung erfahrener Schauspieler, die die Dramatron-Drehbücher zum Leben erweckten. 

Wichtige Beobachtungen zu Dramatron

DeepMind wandte sich an Branchenexperten, um wichtige Beobachtungen zu Dramatron zu machen. 

Zum einen handelt es sich bei dem Tool um ein Co-Writing-System, das bisher nur in Zusammenarbeit mit menschlichen Autoren eingesetzt wurde. Es wurde nie für den Einsatz als autonomes Werkzeug entwickelt oder evaluiert. Mit anderen Worten: Dramatron ergänzt die menschliche Kreativität. 

Es ist auch wichtig zu beachten, dass die KI eine hierarchische Top-Down-Struktur zur Story-Generierung hat, was bedeutet, dass sie nicht dem Schreibprozess jedes Autors entspricht. 

Das Team von DeepMind stellte außerdem fest, dass die Ausgabe eines Sprachmodells Elemente des Tests enthalten kann, der zum Trainieren des Modells verwendet wurde. Eine mögliche Abhilfe besteht darin, dass der menschliche Co-Autor nach Teilzeichenfolgen in den Ausgaben sucht, um potenzielle Plagiate zu identifizieren. 

Eine weitere wichtige Beobachtung, die berücksichtigt werden sollte, ist, dass Dramatron Vorurteile und Stereotypen reproduzieren könnte, was bei anderen ähnlichen KI-Tools der Fall ist. Um dies zu vermeiden, sollten Tools wie Perspective API verwendet werden, um die Toxizitätswerte der Sprachausgaben abzuschätzen. Perspective stützt sich auf Modelle des maschinellen Lernens, um beleidigende Kommentare zu identifizieren. Die Modelle bewerten eine Phrase auf der Grundlage der wahrgenommenen Wirkung, die der Text auf ein Gespräch haben könnte. 

DeepMind veröffentlichte ein vorab gedrucktes Papier: „Co-Writing von Drehbüchern und Theaterskripten mit Sprachmodellen: Eine Bewertung durch Branchenexperten„, in dem untersucht wird, wie Dramatiker darüber nachdachten, dass sie „[Dramatron] nicht verwenden würden, um ein vollständiges Stück zu schreiben“. Stattdessen würden sie das Tool zum „Weltaufbau“ verwenden, um alternative Geschichten mit unterschiedlichen Charakteren oder Handlungssträngen zu erkunden und um kreative Ideen zu generieren. 

Alex McFarland ist ein KI-Journalist und Autor, der sich mit den neuesten Entwicklungen in der künstlichen Intelligenz beschäftigt. Er hat mit zahlreichen KI-Startups und Publikationen weltweit zusammengearbeitet.