KI-Modelle und Plattformen

Neuronales Hardware und Bilderkennung

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KÞnstliche Intelligenz (KI) basiert traditionell auf Software, aber Forscher der Technischen UniversitÃĪt Wien haben schnelleres intelligentes Hardware entwickelt. Der neu entwickelte Chip kann Bilder analysieren und die richtige Ausgabe in Nanosekunden liefern.

In der heutigen Welt wird automatische Bilderkennung fÞr verschiedene Anwendungen verwendet, und bestimmte Computerprogramme kÃķnnen Gesundheitsprobleme wie Hautkrebs genau diagnostizieren, selbstfahrende Fahrzeuge steuern und Roboter kontrollieren. Dies geschieht normalerweise durch die Auswertung von Bilddaten, die von Kameras geliefert werden, aber ein Nachteil ist, dass es zeitaufwÃĪndig ist. Wenn beispielsweise die Anzahl der pro Sekunde aufgenommenen Bilder hoch ist, kann der große Datenumsatz oft nicht gehandhabt werden.

Spezielles 2D-Material

Die Wissenschaftler an der TU Wien entschieden sich, ein spezielles 2D-Material zu verwenden. Sie entwickelten einen Bildsensor, der bestimmte Objekte durch Training erkennen kann. Der Chip basiert auf einem kÞnstlichen neuronalen Netzwerk und kann Daten Þber das, was er sieht, in Nanosekunden liefern.

Die Forschung wurde in der wissenschaftlichen Zeitschrift Nature prÃĪsentiert.

Neuronale Netze, die kÞnstliche Systeme sind, kÃķnnen die Nervenzellen darstellen, die mit anderen Nervenzellen in unserem Gehirn verbunden sind. Eine Zelle kann viele andere beeinflussen, und kÞnstliches Lernen auf einem Computer funktioniert auf ÃĪhnliche Weise.

“Typischerweise wird das Bilddaten erst pixelweise ausgelesen und dann auf dem Computer verarbeitet”, sagt Thomas Mueller. “Wir integrieren das neuronale Netzwerk mit seiner kÞnstlichen Intelligenz direkt in die Hardware des Bildsensors. Dies macht die Objekterkennung um viele GrÃķßenordnungen schneller.”

Der Chip, der auf Photodetektoren aus Wolframdiselenid basiert, wurde an der TU Wien entwickelt und hergestellt. Wolframdiselenid ist ein ultradÞnnes Material, das aus nur drei Atomlagen besteht. Jeder der einzelnen Photodetektoren oder “Pixel” der Kamera ist mit Ausgabeelementen verbunden, die die Ergebnisse der Objekterkennung liefern.

“In unserem Chip kÃķnnen wir speziell die Empfindlichkeit jedes einzelnen Detektorelements anpassen – mit anderen Worten, wir kÃķnnen steuern, wie das Signal, das von einem bestimmten Detektor aufgenommen wird, das Ausgangssignal beeinflusst”, sagt Lukas Mennel, Erstautor der VerÃķffentlichung. “Alles, was wir tun mÞssen, ist einfach ein lokales elektrisches Feld direkt am Photodetektor anpassen.”

Sie machen diese Anpassung extern und mit Hilfe eines Computerprogramms. Der Sensor kann verwendet werden, um verschiedene Buchstaben aufzuzeichnen und die Empfindlichkeiten der einzelnen Pixel anzupassen. Es wird immer ein entsprechendes Ausgangssignal geben.

Neuronales Netzwerk Þbernimmt

Nach Abschluss des Lernprozesses ist der Computer nicht mehr benÃķtigt. Das neuronale Netzwerk kann alleine arbeiten und kann ein Ausgangssignal in 50 Nanosekunden produzieren.

“Unser Testchip ist noch klein, aber man kann die Technologie leicht je nach Aufgabe skalieren”, sagt Thomas Mueller. “In principle, der Chip kÃķnnte auch trainiert werden, um Äpfel von Bananen zu unterscheiden, aber wir sehen seinen Einsatz mehr in wissenschaftlichen Experimenten oder anderen speziellen Anwendungen.”

Diese Technologie wird am nÞtzlichsten in Bereichen sein, die extrem hohe Geschwindigkeit erfordern, wie Bruchmechanik und Partikelerkennung.

Alex McFarland ist ein KI-Journalist und Schriftsteller, der die neuesten Entwicklungen im Bereich der kÞnstlichen Intelligenz erforscht. Er hat mit zahlreichen KI-Startups und VerÃķffentlichungen weltweit zusammengearbeitet.