Finanzierung
Minitap sichert 4,1 Millionen Dollar, um die mobile Entwicklung mit KI um das 10-fache zu beschleunigen

Heute hat Minitap, die KI-gestützte Mobile-Entwicklungsplattform, bekannt gegeben, dass sie 4,1 Millionen Dollar an Seed-Finanzierung gesichert hat. Die Runde wurde von Moxxie Ventures und Mercuri gemeinsam angeführt, mit Beteiligung von EWOR, Tekton Ventures, Amigos Venture Capital und einer Gruppe von sechs Unicorn-Gründern. Dieser Meilenstein kommt nur wenige Monate nachdem die Gründer des Startups – zwei 23-Jährige aus ländlichen Gebieten Frankreichs – einen bedeutenden Durchbruch im globalen Benchmark für KI-gesteuerte Mobile-Geräte erzielt haben, indem sie Teams von führenden Forschungslabors, einschließlich Google DeepMind, übertrafen.
Von ländlichem Frankreich zu innovationsführenden Benchmark-Ergebnissen
Das Gründerteam von Minitap, Nicolas Dehandschoewercker und Luc Mahoux-Nakamura, lernten sich in Cosne-Cours-sur-Loire, einem kleinen Dorf in Burgund, Frankreich, kennen. Trotz ihrer bescheidenen Herkunft – einer von ihnen besuchte eine Militärschule und der andere war ein Wunderkind – verband sie ihre gemeinsame Leidenschaft für das Coden und sie verbrachten ihre prägenden Jahre damit, intensiv miteinander zu studieren. Ihre frühen Experimente umfassten den Bau einer mobilen App im Alter von 18 Jahren, die 10.000 Benutzer anzog. Nico studierte Biomedizinische Ingenieurwissenschaften am Imperial College London und forschte zu KI, inspiriert von der Arbeit von DeepMind, während Luc praktische Erfahrungen im Bau von Drohnen-Infrastrukturen sammelte. Im Laufe der Zeit konvergierten ihre Wege in eine gemeinsame Ambition: die Kombination von Mobile-Entwicklungs-Expertise, skalierbarer Infrastruktur-Kenntnissen und der Macht von KI – etwas, das kein herkömmliches Forschungslabor erreichen konnte.
Ein bedeutendes Flaschenhals-Problem in der mobilen Entwicklung angehen
Die heutige mobile App-Landschaft bleibt durch langsame Entwicklungszyklen eingeschränkt. Während Web-Entwickler KI-Tools nutzen können, um Funktionen in Tagen auszuliefern, müssen mobile Teams oft sechs Wochen lange Entwicklungszyklen durchlaufen. Die mobile Entwicklung bleibt etwa 10-mal langsamer als die Web-Entwicklung – ein Paradox in einer Ära, in der die mobile Nutzung den Internetkonsum dominiert. Minitap wurde gegründet, um diese Lücke zu schließen.
Mit einem proprietären Stack, der ein Open-Source-Framework und eine skalierbare Device-Cloud-Infrastruktur kombiniert, ermöglicht Minitap es KI-Agents, reale mobile Geräte zu steuern, als ob menschliche Entwickler sie codiert und getestet hätten. Ihre Plattform automatisiert das Schreiben von Mobile-Code, das Ausführen von Tests, das Diagnostizieren von Problemen, das Beheben von Fehlern und das Bereitstellen von funktionsfähigen Releases – all dies mit minimaler menschlicher Überwachung.
Innerhalb ihrer ersten 40 Tage stieg das Startup auf Platz 1 der globalen AndroidWorld-Benchmark-Liste für KI-gesteuerte mobile Geräte, wobei es Forschungsteams von Top-AI-Labors wie DeepMind, ByteDance, Microsoft Research und Alibaba übertraf. Nachdem sie diesen Benchmark erreicht hatten, open-sourceten die Gründer ihre gesamte Lösung und wuchsen ihre Repository rapide auf fast 1.900 Sterne auf GitHub, teilen so einen bedeutenden Sprung nach vorne mit der Entwickler-Community.
Was die Finanzierung für Minitap bedeutet
Mit dieser Kapitalinjektion plant Minitap, sowohl die Produktentwicklung als auch die Akzeptanz zu beschleunigen. Engineering-Teams in Consumer-Mobile-Unternehmen nutzen bereits Minitap, um Funktionen bis zu 10-mal schneller zu bauen. Die Plattform ermöglicht es Wachstumsteams, Experimente ohne traditionelle Entwicklungszyklen zu starten: Ein Produktmanager beschreibt eine Funktion und liefert ein Figma-Design, die KI schreibt und testet den Code und liefert innerhalb von Stunden eine voll funktionsfähige A/B-Test-Version.
Auf lange Sicht strebt das Team eine Zukunft an, in der mobile Apps sich autonom weiterentwickeln. Minitap zielt darauf ab, eine Infrastruktur aufzubauen, die Experimente durchführen, Benutzerverhalten analysieren, Hypothesen generieren, Variationen erstellen und bereitstellen, Ergebnisse messen und iterieren kann – all dies ohne menschliche Eingriffe. Diese Ambition spiegelt eine tiefere Transformation wider: Die mobile Entwicklung von einem langsamen, entwicklerintensiven Prozess zu einer dynamischen, KI-getriebenen Feedback-Schleife.
Aufbau der Zukunft der mobilen Entwicklung mit KI
Minitaps Seed-Finanzierungsignalisiert eine breitere Verschiebung in der Art und Weise, wie mobile Software in Zukunft entwickelt werden könnte. Historisch gesehen sind mobile Apps in der Entwicklungsgeschwindigkeit und Experimentierfrequenz hinter dem Web zurückgeblieben, was die Innovation und Agilität einschränkt. Durch die Ermöglichung von KI-Agents, die mit realen Geräten interagieren, Code schreiben, Funktionen testen und Updates autonom bereitstellen, hat Minitap das Potenzial, die mobile Entwicklung zu demokratisieren. Kleinere Teams – sogar Solo-Gründer – könnten mobile Apps starten, die sich extrem schnell weiterentwickeln. Große Produktteams könnten Dutzende von Experimenten pro Monat durchführen, anstatt nur ein paar.
Darüber hinaus könnte diese Verschiebung die Art und Weise verändern, wie mobile Produkte evolvieren: Apps, die kontinuierlich anpassen, verbessern und personalisieren Erfahrungen als Reaktion auf reales Benutzerverhalten – ohne manuelle Entwicklungszyklen. Für das breitere Tech-Ökosystem könnte dies eine neue Ära bedeuten, in der die mobile Entwicklung beginnt, moderner Web-Entwicklung in Bezug auf Geschwindigkeit, Flexibilität und Experimentierpotenzial zu ähneln.












