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Schafft KI wirklich ein besseres Arbeitsleben für die Zukunft?

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Während sich künstliche Intelligenz von Experimenten in die alltägliche Unternehmensrealität verlagert, stehen Organisationen vor einer entscheidenden Frage: Nutzen wir KI nur, um mehr zu erledigen, oder um einen besseren Arbeitsplatz zu schaffen?

Für Führungskräfte ist das nicht mehr nur ein Technologiethema: es ist ein Gespräch über die Belegschaft, das Produktivität, Wohlbefinden, Vertrauen und die Art von Mitarbeitererlebnis behandelt, das wir KI ermöglichen wollen.

Microsoft’s 2025 Work Trend Index beschreibt Frontier Companies als Organisationen, die um Mensch‑Agent‑Teams aufgebaut sind, wobei KI in die täglichen Arbeitsabläufe eingebettet ist, während Menschen weiterhin für Urteilsvermögen, Kreativität und Aufsicht verantwortlich sind. Da 82 % der Führungskräfte sagen, dass dies ein entscheidendes Jahr ist, um Strategie und Betrieb neu zu überdenken, müssen wir zeigen, wie verantwortungsvolle KI‑Einführung in der Praxis aussieht, indem wir Vertrauen aufbauen, neue Fähigkeiten entwickeln und eine robuste Governance rund um die tägliche Nutzung von KI durch Menschen etablieren.

What Happens When Productivity Is No Longer Limited by Time?

Ein Großteil der Diskussion über KI dreht sich um Produktivität – und das aus gutem Grund. KI bietet eine überzeugende Antwort, indem sie den Verwaltungsaufwand, die Informationsbeschaffung und die Automatisierung repetitiver Aufgaben reduziert. Gut umgesetzt verschafft sie den Menschen mehr Zeit für strategisches Denken, Kreativität, Innovation und Kundeninteraktion.

Wir haben das aus erster Hand erlebt durch unseren Rollout von Microsoft Copilot, bei dem Mitarbeitende aus Vertrieb, Projektmanagement, Personalwesen und Support‑Funktionen praktische Wege gefunden haben, Reibungen im Arbeitsalltag zu beseitigen.

Copilot wurde eingesetzt, um in Minuten ein Service‑Angebot, eine Pitch‑Strategie und ein Preis‑Modell zu erstellen; bei der Beantwortung einer komplexen Ausschreibung zu unterstützen; Sitzungs‑Zusammenfassungen, Aktionen und Entscheidungen aus Aufzeichnungen zu erfassen; sowie gescannte PDF‑Dokumente zu analysieren, die zuvor erheblichen manuellen Aufwand erforderten.

Dies sind nur einige praktische Beispiele dafür, wie KI reale Geschäftsherausforderungen löst, doch sie werfen auch eine weitere wichtige Frage auf: Wenn KI den Mitarbeitenden Zeit zurückgibt, was sollten Organisationen mit dieser Kapazität tun?

Could AI Solve Burnout or Make It Worse?

Hier wird das Gespräch über die Belegschaft nuancierter. Viele Befürworter argumentieren, dass KI die Arbeitsbelastung reduzieren und das Wohlbefinden verbessern wird, und es gibt Belege, die dies unterstützen.

Research from Workday hat ergeben, dass 62 % der Mitarbeitenden nach der Einführung von KI ein geringeres Stress‑ oder Burnout‑Risiko angaben, während 86 % sich produktiver fühlten.

Wenn Organisationen KI einsetzen, um unnötige Arbeit zu entfernen und den Menschen zu ermöglichen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, kann KI gesündere und nachhaltigere Arbeitsweisen schaffen. Wird jedoch jede eingesparte Stunde zu einer weiteren Stunde voller Meetings, Projekte und zusätzlicher Anforderungen, könnten Mitarbeitende lediglich schneller auf demselben Laufband laufen.

Die eigentliche Chance besteht nicht darin, mehr Arbeit zu schaffen. Es geht darum, bessere Arbeit zu schaffen.

What Does AI Mean for Job Security?

Neben Produktivität und Wohlbefinden steht hinter fast jeder KI‑Diskussion eine weitere Frage: Was passiert mit den Arbeitsplätzen?

Der Technologiesektor hat in den letzten Jahren erhebliche Umstrukturierungen erlebt, und es wäre unrealistisch, die Unsicherheit vieler Mitarbeitender zu ignorieren, die mit dem Fortschritt von KI einhergeht. Für manche stellt KI spannende neue Möglichkeiten dar. Für andere wirft sie Bedenken hinsichtlich von Stellenabbau, veränderten Qualifikationsanforderungen und langfristigen Karriereaussichten auf.

Ein Großteil dieser Unsicherheit resultiert nicht aus der Technologie selbst, sondern aus einem Mangel an Klarheit darüber, wie Organisationen sie einsetzen wollen. Menschen fürchten nicht so sehr den Wandel, sondern die Unklarheit.

Damit liegt eine Verantwortung bei den Führungskräften, offen zu kommunizieren, wie sich Rollen entwickeln können, wo neue Fähigkeiten benötigt werden und wie Mitarbeitende unterstützt werden. HR/ People Management‑Teams und Fachleute für interne Kommunikation sollten die Führungsteams dazu drängen, die Einführung von KI‑Tools mit zusätzlichen Investitionen in die bestehenden Mitarbeitenden zu begleiten. Online‑Lernportale und/oder externe Schulungen sollten bereitgestellt werden, um Mitarbeitende zu ermutigen, ihr Wissen zu erweitern und technische Zertifizierungen in den Bereichen Netzwerk, Cyber‑Security, Daten, Cloud und KI zu erlangen.

Die Frage sollte nicht sein, ob Menschen oder KI die Arbeit erledigen, sondern wie Menschen und KI am effektivsten zusammenarbeiten können.

How Do We Ensure AI Remains Responsible?

Diese Frage macht Governance entscheidend. Die Produktivitätsvorteile von KI können nur realisiert werden, wenn Mitarbeitende den Systemen, die sie nutzen, vertrauen und die Organisationen darauf vertrauen, wie diese Systeme eingesetzt werden.

Durch den Aufbau sicherer Datenfundamente, Governance, Sicherheit und verantwortungsvolle Bereitstellung können Innovation und Governance gemeinsam voranschreiten. Das ist wichtig, weil die Risiken real sind. Vertrauliche Daten, geistiges Eigentum, Shadow‑AI und unautorisierte Nutzung externer Plattformen können das Vertrauen untergraben. Der Logicalis 2026 CIO Report hat ergeben, dass nur 37 % der CIOs vollständige Transparenz über die in ihrer Organisation eingesetzten KI‑Tools haben, während 57 % sagen, dass Mitarbeitende die Datensicherheit durch den KI‑Einsatz gefährden.

Verantwortungsvolle KI ist daher kein Hindernis für Innovation. Sie ermöglicht es, Innovation sicher und nachhaltig zu skalieren.

The Future of Work Is Still Human

Letztlich ist die wichtigste Frage nicht, was KI kann; sondern welche Art von Arbeitsplatz wir schaffen wollen.

Nutzen wir KI, um Menschen zu ermöglichen, sich auf sinnvollere, kreativere und wirkungsvollere Arbeit zu konzentrieren? Schaffen wir Kapazitäten für Lernen, Innovation und Wachstum? Reduzieren wir Stress und verbessern das Wohlbefinden? Rüsten wir Menschen mit den Fähigkeiten und dem Selbstvertrauen aus, die sie benötigen, um erfolgreich zu sein?

Oder erwarten wir einfach mehr Output bei weniger Personal?

Erfolg wird nicht ausschließlich an Produktivitätsgewinnen gemessen. Er wird daran gemessen, wie effektiv Organisationen Innovation mit Vertrauen, Governance, Wohlbefinden und menschlichem Potenzial in Einklang bringen.

Technologie wird zunehmend bestimmen, wie wir arbeiten, doch die Führung wird entscheiden, ob KI Leistung, Vertrauen und Chancen für alle stärkt.

Als Chief People Officer ist Dina für alle Aspekte der Personaloperationsstrategie von Logicalis und Datatec ab Vorstandsebene verantwortlich.

Bei Logicalis leitet Dina die zentralen Programme, die zur kontinuierlichen Weiterentwicklung des digitalen Arbeitsplatzes beitragen, einschließlich unseres Employee Value Proposition, des globalen Leadership‑Frameworks und unserer globalen Workday‑Plattform für Enterprise‑Resource‑Planning.

Mit 30 Jahren HR‑Erfahrung in privaten und börsennotierten Unternehmen ist Dina äußerst versiert im Umgang mit internationalen Belegschaften und beim Aufbau starker Teams, um Veränderungen umzusetzen und Ergebnisse zu erzielen, wobei das Wohlbefinden des Unternehmens stets höchste Priorität hat.

Als Executive Coach hat sie sowohl internes Talent als auch senior Führungskräfte gecoacht, um sie bei der Optimierung und Weiterentwicklung ihrer Führungsqualitäten zu unterstützen.