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Japanisches Startup entwickelt intelligente Maske, die acht Sprachen übersetzen kann

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Kurz nach dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie wurde die Verwendung von Gesichtsmasken auf der ganzen Welt populär. Während die Regierungen versuchten, das Chaos zu bewältigen, arbeiteten Unternehmen wie Donut Robotics an neuen Innovationen, die auf diese Zeit anwendbar waren. Das japanische Startup entwickelte eine High-Tech-Version der Stoffgesichtsmaske mit ihrer C-Face Smart-Maske.

Die C-Face Smart-Maske ist designed, um bei der Kommunikation und dem sozialen Abstand in solchen Zeiten zu helfen, aber sie hat auch viele andere Fähigkeiten, die nicht mit der Pandemie zusammenhängen, wie die Fähigkeit, Sprache in acht verschiedene Sprachen zu übersetzen.

Laut einer Aussage des Unternehmens ist “C-Face die weltweit erste intelligente Maske, die mit Smartphones zusammenarbeitet … entwickelt durch die Anwendung von Robotertechnologie. Wir hoffen, dass dieses Gerät in einer Gesellschaft nützlich sein wird, in der Menschen natürlicherweise soziale Distanz praktizieren.”

Zimt-Roboter und Donut-Robotik

Donut Robotics hat die Maske nicht während der Pandemie entwickelt, aber sie haben sie für die Verwendung während dieser Zeit angepasst. Ihre ursprüngliche Verwendung war als Übersetzungssoftware für den Roboter des Unternehmens namens Zimt. Allerdings wurde das Projekt aufgrund von COVID-19 gestoppt, was dazu führte, dass das Team seine Aufmerksamkeit auf die Gesichtsmaske richtete.

Das Unternehmen wurde in Kitakyushu City, in der Präfektur Fukuoka, von CEO Taisuke Ono und Ingenieur Takafumi Okabe gegründet. Das Paar wollte “die Welt mit kleinen und mobilen Kommunikationsrobotern verändern.”

Nachdem sie Venture-Capital-Investitionen erhalten hatten, bewarben sich Ono und Okabe für eine Initiative namens Haneda Robotics Lab, die darauf abzielte, Roboter zu verwenden, um Besuchern am Flughafen Haneda in Tokio Dienstleistungen zu bieten.

Das ist, als das Unternehmen den Zimt-Roboter als eines von vier Übersetzungs-Roboter-Prototypen entwickelte, die von der Initiative im Jahr 2016 ausgewählt wurden. Laut Haneda Robotics Lab wurde Zimt aufgrund seines benutzerfreundlichen Designs und seiner beeindruckenden Ästhetik sowie der Fähigkeit der Software, effizient in lauten Umgebungen zu arbeiten, ausgewählt.

Nach dem Erfolg des Unternehmens mit Zimt wurde es nach Tokio mit einem erweiterten Team verlegt.

Laut Ono basiert die Software auf maschinellen Lernalgorithmen, die speziell für die japanische Sprache entwickelt wurden und von Übersetzungsexperten erstellt wurden.

Ono sagt, dass die Technologie bei der Übersetzung von der japanischen Sprache besser ist als die Google-API oder andere beliebte Technologien, da die meisten Konkurrenz-Apps hauptsächlich von und ins Englische übersetzen.

Als die COVID-19-Pandemie Asien zu Beginn des Jahres erreichte, wechselte das Team die Richtung und konzentrierte sich auf die Anpassung seiner Software, um eine Lösung zu finden.

“Wir hatten nicht genug Geld und fragten uns, wie wir das Unternehmen am Laufen halten konnten”, sagt Ono.

In den letzten zwei Monaten hat Donut Robotics über 800.000 Dollar (2,94 Millionen Dirham) durch Fundinno, eine japanische Crowdfunding-Plattform, aufgebracht.

Das Unternehmen plant, das Produkt in Japan im Dezember zu starten, beginnend mit 5.000 und 10.000 Masken. Der Preis soll zwischen 40 und 50 Dollar liegen, und das Unternehmen wird eine monatliche Gebühr für Übersetzungs- und Transkriptionsdienste erheben. Donut Robotics plant, es in anderen Teilen der Welt ab dem zweiten Quartal des nächsten Jahres zu veröffentlichen.

C-Face Smart-Maske

Die C-Face Smart-Maske kann von Japanisch ins Englische, Chinesische, Französische, Spanische, Koreanische, Vietnamesische und Indonesische übersetzen.

Die Gesichtsmaske hat Aussparungen an der Vorderseite, um die Luftzirkulation aufrechtzuerhalten, sodass es immer noch notwendig ist, eine Standard-Gesichtsmaske darunter zu tragen. Sie besteht aus weißem Kunststoff und Silikon und verfügt über eine beeindruckende Technologie, die Bluetooth-fähig ist und einen eingebauten Mikrofon hat, der mit dem Smartphone des Benutzers verbunden ist.

Der Bluetooth-Chip kann mit Smartphones bis zu 9,7 Metern Entfernung verbunden werden, und Ono hofft, dass die Technologie bei der sozialen Distanzierung während der Pandemie, insbesondere in Umgebungen wie Krankenhäusern und Büros, hilft.

“Wir haben immer noch viele Situationen, in denen wir uns persönlich treffen müssen”, sagt Ono. “In dieser neuen Normalität … ist die Maske und die App sehr hilfreich.”

Alex McFarland ist ein KI-Journalist und Schriftsteller, der die neuesten Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz erforscht. Er hat mit zahlreichen KI-Startups und Veröffentlichungen weltweit zusammengearbeitet.